Claudia Rankine
Citizen
Volte #5

Eine Meditation über Rassismus – provokativ, poetisch und in den USA ein literarisches Ereignis. Die US-amerikanische Autorin Claudia Rankine erzählt von Formen rassistischer Aggression im Alltag und in den Medien. Einige davon erscheinen beiläufig, andere sind bewusste Angriffe: in Klassenzimmern, im Supermarkt, auf dem Tennisplatz mit Serena Williams, auf dem Fußballplatz mit Zinédine Zidane, online, im Fernsehen. Rankine zeigt, wie Menschen in die Enge getrieben, wie sie in ihren Möglichkeiten beschnitten werden, zu sprechen, weiterzukommen, einfach am Leben zu sein. Citizen legt Zeugnis ab von individuellen und kollektiven Folgen überwunden geglaubter Verhaltensweisen. Ein Gesamtkunstwerk aus essayistischen Miniaturen, Lyrik und Bildern. Ein New York Times Bestseller und Finalist für den National Book Award. Es ist das erste Buch von Claudia Rankine in deutscher Sprache.

14.00 €

Editor

Jörn Dege, Mathias Zeiske

Designer

Studio Matthias Görlich

Translator

Uda Strätling

Author

Claudia Rankine

Reviews

»Eines der klügsten und poetischsten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe.«

Carolin Emcke

»Rankine trotzt den Genregrenzen und schreibt ehrlich und schonungslos darüber, was es bedeutet, im heutigen Amerika schwarz zu sein. Dieses Buch ist in jeder Hinsicht notwendig.«

Roxane Gay

»Ihr eloquenter Kampfgeist gegen Rassismus hat etwas Fesselndes. Man bekommt beim Lesen das Gefühl, Amerika zu belauschen. Diese Sammlung ist eine außergewöhnliche Leistung.«

Guardian

»Das Buch von Rankine ist so revolutionär, dass es beinahe unmöglich ist, es zu beschreiben – allein dass es sich um Lyrik handelt, die sich wie ein Essay liest (oder umgekehrt). Ein Stück Literatur, dass für sich selbst eine neue Form erfindet: Bilder, Slogans, Kommentare und derart durchdringende wie berührende Offenbarungen werden so zusammengeführt, dass ein Übergang von Innenleben und äußerer Welt heraufbeschworen wird.«

 

Los Angeles Times

»Was vielleicht am meisten beeindruckt, ist dass hier etwas erreicht wird, was der meisten zeitgenössischen Lyrik abgeht: Dringlichkeit.«

New York Times