Hito Steyerl
I will survive

Die Arbeiten und Texte von Hito Steyerl gehören zu den zentralen Positionen, wenn es um die aktuelle Reflexion der gesellschaftlichen Rolle von Kunst und Museum geht, um das Experimentieren mit medialen Präsentationsformen und um die kritische Auseinandersetzung beim Einsatz von künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren verfolgt die Künstlerin die Mutationen von Kamerabildern, vom analogen Bild und seinen vielfältigen Montagen hin zum geteilten, flüssig werdenden digitalen Bild und den sich daraus ergebenden Implikationen für die Repräsentation von Kriegen, Genoziden, Kapitalströmen. »Wir haben es nicht mehr mit dem Virtuellen zu tun, sondern mit einer verwirrenden und möglicherweise fremden Konkretheit, die wir erst beginnen zu verstehen«, schreibt Brian Kuan Wood zu den digitalen Bildwelten, die die Künstlerin vorführt. Die Publikation erscheint anlässlich der Überblicksschau von Hito Steyerl, die im Herbst 2020 im Centre Pompidou, Paris, und in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, stattfindet. 
Das Kooperationsprojekt wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Mit Beiträgen von: Nora M. Alter, Karen Archey, Teresa Castro, Alexandra Delage, Florian Ebner, Thomas Elsaesser, Ayham Ghraowi, Tom Holert, Doris Krystof, Marcella Lista, Vanessa Joan Müller, Florentine Muhry, Mark Terkessidis, Brian Kuan Wood und einem Vrotrag von Hito Steyerl und Trevor Paglen.

Hito Steyerl, geboren 1966 in München, ist Künstlerin, Filmemacherin und Autorin und lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, wie etwa Armory (2019) und die Venice Biennale (2019 und 2013), vertreten. 2007 stellte sie im Rahmen der documenta 12 aus.

36.00 €

Editor

Florian Ebner, Susanne Gaensheimer, Doris Krystof, Marcella Lista

Designer

Pascal Storz, Fabian Bremer